Die Studie "Managing the Crisis" untersucht anhand detaillierter Länderberichte die politischen Reaktionen auf die globale Finanz- und Wirtschaftskrise in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften Deutschland, Großbritannien, Schweden und den USA sowie in den Schwellenländern Brasilien, Chile, China, Indien, Indonesien, Russland, Südafrika, Südkorea, der Türkei und Ungarn.
Dabei stehen Fragen nach der politischen Gestaltungsfähigkeit und der Effektivität von Steuerungsmechanismen in der ersten Phase und auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise 2008-2009 im Mittelpunkt: vom Agenda-Setting über die Schwerpunktsetzung bei den Stabilisierungs- und Konjunkturprogrammen bis zur Umsetzung der Maßnahmen. Eine detaillierte Zusammenfassung der Ergebnisse zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Krisenreaktionen in den unterschiedlichen Ländern auf und richtet ein besonderes Augenmerk auf den Vergleich fortgeschrittener und aufstrebender Volkswirtschaften.
Die Studie ist eine Gemeinschaftsinitiative des Transformation Index (BTI) und der
Sustainable Governance Indicators (SGI). Sie wurde in Kooperation mit
Prof. Dr. Sebastian Heilmann, Professor für Regierungslehre an der Universität Trier, und
Prof. Dr. Rolf J. Langhammer, Vizepräsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, durchgeführt.
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